Einführung

Einführung

In unserer Arbeit verbindet sich der integrale Ansatz des zeitgenössischen Philosophen Ken Wilber mit weiteren systemischen und körperorientierten Sichtweisen zu einem außergewöhnlichen Konzept.

Integral bedeutet: umfassend, ganzheitlich, zusammenführend.  Und der integrale Ansatz  führt in der Tat die verschiedensten Wissenschaften, Perspektiven und Weisheitstraditionen der Welt zusammen  zu einem neuen, sinnvollen Ganzen. Er  liefert so eine umfassende Landkarte des Uni-Versums, der einen, vereinten, integrierten Welt. Hier haben unterschiedliche Ideen und Philosophien ihren Platz: östliche und westliche spirituelle Weisheitslehren ebenso wie die das Gedankengut der Aufklärung und der Postmoderne.

Die integrale Lebenspraxis holt diese Theorie in den Alltag.  Schon seit Jahrtausenden  haben Menschen Praktiken entwickelt, um ihr Leben zu transformieren und auszubalancieren. Man kann einen Bogen spannen von uralten schamanischen Riten über die traditionelle chinesische und tibetische Medizin, Yoga, Qi Gong, östliche und westliche mystische Traditionen bis zu neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen  auf den Gebieten der Ernährung, der Hirnforschung, der Medizin, der Psychologie und der Sportwissenschaft.

Die integrale Lebenspraxis destilliert das Wesentliche und Beste aus diesen mannigfaltigen Praktiken heraus und stellt es in einen neuen, sinnvollen, eben integralen Zusammenhang.  So ist dieser Ansatz gleichzeitig uralt und hochmodern, spekulativ und wissenschaftlich fundiert, mit einem Wort: rund.